Poser Infos - Sarunas virtuelle Welt

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

Poser Infos

Poser

Poser ist ein Programm, mit dem man 3D-Inhalte bildlich darstellen kann, beispielsweise Figuren; Pflanzen, Gegenstände, Gebäude oder Effekte sein. Diese Objekte lassen sich in einem virtuellen 3D-Raum ausrichten, bewegen, beleuchten und aufnehmen. 


Dabei erstellt man im virtuellen Studio eine Szenerie, um sie in ein Bild oder eine Animation umzuwandeln. Dieser Vorgang nennt sich Rendern. Dabei kommen dann die hinterlegten Materialien und Feinheiten auf dem fertigen Render zum Tragen.


Poser bringt bereits viele Inhalte mit, damit man gleich loslegen kann. Doch es handelt sich eher um eine vielseitige Basis-Ausstattung an Zubehör (Content). Daher kaufen viele Poser-Anwender noch Figuren und Addons in speziellen 3D-Content-Shops hinzu.


Doch ich muss dich warnen, Poser und auch das Äquivalent Daz Studio sind kein preiswertes Hobby, will man bestimmte Dinge oder Themen umsetzen. Zum Glück gibt es auch viele Freebies, mit denen man arbeiten kann. Im Laufe der Zeit entwickelt man sich dann zum absoluten Sammler. Das lässt sich in etwa mit einem weiblichen Kleiderschrank vergleichen, der zwar gut gefüllt ist, aber Frau trotzdem "nichts" anzuziehen hat. ;) 

Um dir das "Rendern" mal an einem konkreten Beispiel zu zeigen, habe ich die nachstehende Collage erstellt. Von links nach rechts siehst du:

  • Ansicht "Meshes" ohne Texturen
  • Darstellung während des Renderns
  • Fertig gerendertes Portrait

Wie ein Render dann im Endeffekt ausschaut, richtet sich nach den eingesetzten Materialien, der Beleuchtung und den Einstellungen. Oft genug muss man aber auch diverse Tests machen, weil die Vorschau nie so deutlich ist wie das Ergebnis, und Fehler erst auf dem fertigen Render auffallen.

Die Gitternetzansicht (Meshes) dient nur der Demonstration vom Aufbau eines 3dimensionalen Objektes. Wenn du im Arbeitsraum eine Szene zusammenstellst, siehst du eine grob texturierte Vorschau. Deren Qualität richtet sich nach der Qualität von Grafikkarte und deinem PC.

Hobby-Fotografen haben einen klaren Vorteil, da ihnen die Einstellungen von Licht und Kamera-perspektiven bereits im realen Einsatz vertraut sind. Die tun sich mit dem theoretischen Kram wesentlich leichter als eine Gelegenheitsknipserin wie ich. 
Screen

Als ich mit Poser anfing...

... wollte ich ursprünglich eigentlich nur sogenannte Poser-Tuben herstellen können, um schöne Motive verbasteln zu können mit Paintshop Pro für Signtags, Rahmen, Blends usw., denn ich kam zu meiner Leidenschaft für Grafikprogramme ja ursprünglich durch diverse Bildbearbeitungen. 
Je besser ich Poser jedoch kennenlernte, umso mehr wollte ich ganze Bilder damit zaubern können. Sehr gerne setze ich damit Fantasy-Szenen, Portraits oder einfach auch nur mal Stimmungen um. 


Jedoch den Umgang mit Poser zu erlernen war für mich schwerer, als ich anfangs dachte. Meine Vorkenntnisse mit Bildbearbeitungen halfen mir nicht wirklich weiter und auch nicht mein gutes Computer-Basiswissen. Die größten Schwierigkeiten hatte ich mit dem räumlichen Umdenken. Zwar besuchte ich eine kostenlose Poser-Schule im Web, aber ich tat mich sehr schwer mit den Lektionen. Einiges war zwar prima und verständlich erklärt, andere Dinge jedoch waren für mich unbegreiflich, weil mir die Erfahrung und das Wissen fehlte. Zudem waren die Lektionen für sehr alte Poser-Versionen geschrieben worden und vieles überholt. Aber man darf nicht vergessen, die Lektionen wurden von hilfsbereiten anderen Anwendern verfasst und haben Zeit und Mühe gekostet. Insofern darf man da nicht so meckern, finde ich. 


Leider gibt es für Poser keine Kurse, die auf die aktuellen Versionen eingehen. Jedoch hat eine Freundin von mir angefangen, deutsche Tutorials für Poser zu veröffentlichen, die Anfänger-tauglich sind. Diese findet man auf Margys Renderwelt




Hier noch ein paar gut gemeinte Ratschläge:


Nutze das Poser-Handbuch und probiere die dort beschriebenen Dinge auch mal selber aus. Solltest du eine englischsprachiges Poser 10 oder Pro 2014 gekauft haben, gibt es im Programmverzeichnis auch eine deutsche Anleitung. Unter ...\Poser10\German befindet sich das deutschsprachige Handbuch.

Die Führung der Kameras, das Bewegen im 3D-Raum, die Werkzeuge usw. kannst du nicht nur aus theoretischen Lektionen lernen - dafür brauchst du praktische Übung. Also schwenke die Kameras hin und her, lade dir einen einfachen Würfel aus dem integrierten Zubehör und übe das genau Platzieren und die Bedeutung der Rädel in der Parameter-Palette.


Findest du für dich geeignete Tutorials, arbeite sie ruhig mehrfach durch bis sie sitzen, denn gerade bei Poser gilt oft "Wiederholung ist besser!"


Wer "nur" die Figuren mit Poser rendern möchte, um sie als Tuben zu verbasteln, sollte trotzdem auch wissen, dass mit besseren Rendersettings und ansprechendem Licht auch die Qualität der Tube steigt. Dann schaut sie nämlich nicht nach Plastikpüppie aus wie leider so viele Tuben, die man im Netz finden kann.


Solltest du am Anfang das Gefühl haben, das begreifst du nie, verzweifle nicht. Das ist völlig normal, denn anfangs ging es fast allen Poser-Neulingen so. Es braucht seine Zeit, ehe man begreift, wie Poser so tickt. Also immer schön am Ball bleiben!

Welche Version?

Ich rate zu einer aktuellen Version oder einer davor. Denn damit bist du in der Lage, alle derzeit aktuellen Figuren nutzen zu können - auch die Daz-Genesis-Reihen mit dem Dson-Importer Script. Mal abgesehen davon, dass die neueste Technik meist auch bessere Bilder hergibt.


Es gibt Poser sowohl in englischer als auch deutscher Version. Persönlich bevorzuge ich das englische Original. Das hat mehrere Gründe. Die Sprache bei 3D-Grafik ist Englisch, es gibt viele Fachbegriffe, deren Eindeutschung für mich weniger Sinn machen. Außerdem ist die englische Version immer als erste auf dem Markt und hat keinerlei Probleme mit Zusatz-Scripten. Wobei das mit den Scripten soll sich wohl bei den deutschen Versionen inzwischen gebessert haben. Am besten vor dem Erwerb den Hersteller fragen, ob es auch unter einer deutschen Poser-Version läuft. Ein weiterer Punkt sind die Aktionsangebote für Upgrades, die günstig sind, wenn man zum richtigen Zeitpunkt zugreifen kann.


Zur Zeit ist Poser 11 aktuell, über das ich nichts erzählen kann, da ich es nicht besitze. Derzeit arbeite ich immer noch mit Poser Pro 2014. Es ist die erste Pro-Version, die ich von Poser nutze und ein Geschenk einer lieben Freundin von mir. Anfangen hatte ich mit einer deutschen Poser 7 Version, danach folgten Poser 8 und 9 in der englischen Version.


Wenn du nur die Figuren-Tuben brauchst, wäre es eine Überlegung wert, dir das Alternativ-Produkt Daz Studio mal näher anzuschauen. Das ist derzeit noch kostenlos und etwas anders als Poser. Mit dem arbeite ich inzwischen auch sehr viel, weil ich die Genesis-Figuren sehr gerne mag.

Nähere Infos zu Poser findest du bei SmithMicro in Englisch, Deutsch, Französisch und Spanisch.


Eine kostenlose Testversion gibt es derzeit nicht.

 

Stand: 10.10.2016

nach oben

 
 
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü