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Ashampoo Snap

PC Themen > Erfahrungsberichte
Erfahrungsbericht

Screenshot-Programm


Screens aus Version 9
Aufgrund meiner Webseiten oder für Demozwecke zur Hilfe bei Programmen brauche ich sehr oft Screenshots. Daher nutze ich seit Jahren dafür Screenshot-Programme. Seit einigen Jahren stieg ich auf Snap von Ashampoo um.

Mit Snap kann man nicht nur Bildschirm-Aufnahmen erstellen, sondern auch -Videos erstellen und über Bilder eine Texterkennung laufen lassen (OCR).

Screens lassen sich anschließend noch nachbearbeiten und weiteren Elementen ergänzen.

Divider Grafik

Die Arbeitsfläche von Snap 9 schaut anfangs etwas ungewöhnlich aus, weil sie sich über die gesamte Bildfläche erstreckt.

In der Mitte des Editors zeigt sich das aufgenommene Bild bzw. Video. An jedem Rand sitzt eine Funktionsleiste.

  • oben -> Bildleiste
  • rechts -> Aktionsleiste
  • unten -> Thumbnail-Leiste
  • links -> Werkzeugleiste
Die Texterkennung läuft so:
Text, den man kopieren will, markieren und einen Screen schießen. Ein Klick auf den OCR-Button startet die Texterkennung. Eventuelle Fehler der Erkennung lassen sich ausbessern. Danach hat man die Möglichkeit, diesen Text in die Zwischenablage zu kopieren und weiter zu verwenden

Divider-Grafik

Die Vielseitigkeit überzeugt mich beim fast täglichen Arbeiten damit immer wieder aufs Neue.

Um nach dem Starten eine Aufnahme zu schießen, habe ich verschiedene Möglichkeiten:

  • über das Kontextmenü des Programms im Systray
  • über Shortcuts mit der Tastatur
  • über einen Klick die schmale, blaue Leiste, die bei mir am rechten Desktoprand sitzt.
Die 3. Möglichkeit  öffnet das Screenshot-Menü, aus dem heraus ich die gewünschte Art der Aufnahme wählen  kann.

Derzeit habe ich eine schmale blaue Leiste an meinem rechten Desktop-Rand zu sitzen.


Die Platzierung der Menüleiste lässt sich auf den gewünschten Desktop-Rand einstellen.

Ein Klick darauf öffnet diese Menüleiste für verschiedene Screen-Möglichkeiten.
Screen - Snap 9 - Editor
Bild-, Aktions- und Werkzeugleiste bieten einem so viele Möglichkeiten, die Screens zu bearbeiten, dass die pure Auflistung aller Funktionen den Rahmen hier sprengt.

Daher gehe ich nur auf die wichtigsten Dinge ein, die ich am meisten nutze bei Snap 9. Sehr praktisch aus der Bildleiste sind Wasserzeichen hinzufügen, Screen zuschneiden, Bildgröße oder Rand ändern. Beim Wasserzeichen habe ich diese Alternativen zur Auswahl:

Screen Snap 9 Wasserzeichen

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Die Werkzeugleiste lässt kaum Wünsche offen, um seine Screens nachträglich noch zu ergänzen, wie zum Beispiel Texte, Grafiken, Notizen, Pfeile, Hervorhebungen und und und...

Divider Grafik

Ist man dann fertig mit seinem Screen speichert man das Ergebnis über die Aktionsleiste ab. Hinter dem Disketten-Symbol hat man die Wahl zwischen verschiedenen Dateiformaten.

Screen - Snap 9 - verschiedene Speicherformate

Wer will, kopiert das Ergebnis mal eben in die Zwischenablage von Windows oder verschickt den bearbeiten Screen per e-Mail. Man kann den Screen auch in der Cloud speichern oder auf Facebook oder Twitter teilen oder auch drucken. Die Aktionsleiste bietet vielseitige Möglichkeiten, mit seinem Werk zu verfahren.

Aus der Praxis

Ist Snap frisch installiert, gibt es beim ersten Aufrufen der Funktionen jede Menge Erklärungs-Fenster, in denen einem haargenau gezeigt wird, wie es funktioniert. Diese Erklärungen lassen sich nach dem ersten Durchlauf auch abschalten.

Für den Anfang mag es für ungeübte Anwender eine Hilfestellung sein; ich selber fand das Ganze eher störend, weil ich ganz gerne erst einmal intuitiv versuche, ein Programm auf mich wirken zu lassen, in dem ich seine Möglichkeiten austeste. Also nur nicht irritieren lassen und ein Häkchen setzen, dass man diese Tipps beim nächsten Start nicht wieder sehen möchte!


Schnappschuss-Arten

Die Möglichkeiten sind sehr vielseitig, nicht alle Arten benötige ich. Ich nutze am meisten die Möglichkeiten, den Bildausschnitt selber zu erstellen oder ein komplettes Fenster bzw. Anwendung zu fotografieren. Ausgeklappte Menüs zu fotografieren ist sehr praktisch, jedoch muss das jeweilige Programm solche Aufnahmen auch zulassen - meine Grafikprogramme beispielsweise tun das nicht.

Interressant ist die Möglichkeit, eine zeitversetzte Aufnahme zu starten. Das ist ganz günstig, wenn man eine bestimmte Funktion in einem Programm schießen will. Allerdings gehört dazu schon eine gewisse Übung, damit es auch klappt.

Begeistert bin ich von der Möglichkeit, ganze Webseiten aufzunehmen, ohne dass ich sie manuell scrollen muss. Es gibt hierbei zwei verschiedene Aufnahmen - einmal für Firefox und dann für den Internet Explorer und Chrome. Man wählt nur das Browserfenster aus nach dem Klick auf die gewünschte Aufnahme, und Snap 9 scrollt die Seite ganz von alleine herunter und nimmt alles auf. Anschließend wird es in der Arbeitsfläche gezeigt - natürlich verkleinert und teilweise wie ein Schlauch. Von dort lässt es sich ganz leicht als PDF-Datei abspeichern


Effekte

Effekte gibt es sehr viele über die Bildwerkzeug-Leiste.
Man kann einen Schatten setzen, das Bild drehen oder spiegeln. Wenn gewünscht können runde oder gezackte Ränder gegeben werde. Über die Bildeffekte stehen noch weitere Wirkungen zur Auswahl.
In der Hinsicht erinnert Snap eher an eine kleine Bildbearbeitung.


Undo

Eine sehr nützliche Funktion ist die Möglichkeit, Schritte einzeln oder im Gesamten rückgängig zu machen. Was habe ich das schon so oft bei meinem WinSnap vermisst und musste einen neuen Screen erstellen, wenn ich mich vertan hatte.


Grafiken

Begeistert bin ich immer noch über die Möglichkeit, viele Grafiken hinzufügen zu können. Da gibt es eine große Auswahl, über die ich nur staunen kann. Auch Aufzählungszeichen der unterschiedlichsten Stile stehen einem zur Verfügung.

Rechtecke und Ovale lassen sich sowohl im Umriss mit verschiedenen Linien-Stilen und Effekten als auch als gefüllte Formen hinzufügen. Die Einstellungen werden am unteren Rand bei den Werkzeugeinstellungen vorngenommen.

Bildschirm-Videos

So ein Video aufzunehmen und abzuspeichern, ist mit Snap einfach. Man klickt auf die Filmklappe und wird durch ein Dialogfenster zu den Einstellungen geleitet. Auch Ton könnte aufgenommen werden, wenn es die Soundkarte unterstützt und man ein Microfon oder Headset hat. Über die Qualität von Tonaufnahmen kann ich nichts berichten, da ich kein Microfon oder Headset besitze.

Die Aufnahme kann mit der Tastenkombination Umschalt+Pause pausieren oder mit Pause gestoppt werden. Im Einstellungsfenster kann man den Aufnahmebereich auswählen, z.B. einzelnes Fenster, ganzer Bildschirm oder gar einen Bereich mit fixer Größe für YouToube. Video- und Audio-Einstellungen lassen sich einstellen. Bei der Aufnahmetechnik kann man zwischen Echtzeit und Festplatte auswählen.

Für Mauszeiger und Effekte öffnet sich ein weiteres Einstellungsfenster. Zeigereffekt, Links-Klick und Rechts-Klick-Effekte lassen sich einzeln einstellen in einer Bibliothek mit diversen Effekten. Auch ein Zoom-Effekt während der Aufnahme lässt sich mit vorher definierter Taste erreichen. Den Abschluss bilden Videoeffekte und Videomaße. Anschließend kommt man wieder ins erste Fenster zurück und drückt dann auf Start.

Hier mal eine Demo, was sich bei einem Screenshot z. B. ergänzen lässt.

Screen - Snap 9 - seitliche Menüleiste Screens rechter Desktoprand
Screen - Snap 8 - Demoshot einiger Möglichkeiten

Fazit

Mit Ashampoo Snap lassen sich mehr als nur einfach Screenshots erstellen. Es bietet sehr viele Möglichkeiten, die geschossenen Screens in einem Editor nachzubearbeiten. Auch andere Bilder bzw. Fotos können nachträglich damit bearbeitet und aufgepeppt werden.


Aktuell arbeite ich immer noch mit Snap 9, weil ich damit zufrieden bin und mir die Symbole besser gefallen als vom Nachfolger 10. Wie ich übrigens heute gerade per Zufall im Netz gelesen habe, bieten einige PC-Heft Seiten Snap 9 als kostenlose Volllizenz an.


Das Programm wird von Ashampoo ständig weiter entwickelt, so dass jedes Jahr eine neue Version auf den Markt kommt. Käufer der Vorversionen können diese zu günstigeren Upgradepreisen bekommen.


Unter den Programm-Einstellungen lassen sich die Angebote-Fenster deaktivieren, wer keine sehen möchte.


Snap ist mein Favorit bei den Screenshot-Tools, da es schnell ist, einfach zu bedienen ist und mir tolle Möglichkeiten bietet, die Screens nachträglich aufzubearbeiten.

Nähere Infos bei   www.ashampoo.de

Aktuelle Version: Snap 10

Lizenz: kostenpflichtig

Testversion: 30 Tage
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